Sonntag, 28. September 2008

Neue Kennzeichnung der Nachrichten

Statistische Daten zu Webseiten sind wahre Fundgruben, wenn es um die Lösung von Fragen zu besserer Usability und Benutzerfreundlichkeit geht. Es gibt professionelle Dienste wie z.B. der Markführer Google Analytics, welche aus Rohdaten interessante Einblicke in den Webseiteverkehr erlauben.

Bisher wurde auf diesen Dienst auf der Seite erreichbar.ch verzichtet und ähnliche Dienste werden auch mittelfristig nicht eingesetzt. Die Begründung hierfür: Bisher konnte kein gängiger (Accessibility) Button gefunden werden, um den Besucher der Seite darauf aufmerksam zu machen, dass die Userdaten in einem US-amerikanischen Server gespeichert werden.

Falls doch ein solcher (Sammel-)Analytics Dienst auf der Seite erreichbar.ch eingesetzt werden sollte, wird es vorher in diesem Blog angekündigt und auf der Webseite erreichbar.ch mit einem Button für alle Benutzer signalisiert.

Ausgewertet wurden bisher die Archivseiten der "Schweizer Nachrichten auf Berndeutsch mit scharfen S". Nach einigen Monaten der täglichen Nachrichterstattung sieht die Top-5 Liste folgendermassen aus:

1 «Urknall» in Genève am 10. September
2 Kernforschungszentrum CERN in Genève bereitet sich auf «Urknall» vor
3 CH - Gourmet aufgetaucht
4 Sicherheitsprüfung für Armychef vor der Wahl
5 Eigenheim zum Schleuderpreis? - Beobachter


Was sind die Insights?

1.) Die Besucher der Webseite sind Technikinteressiert. Die 2 meistgelesensten Artikel auf erreichbar.ch sind über die Eröffnung des Teilchenbeschleuniger des Cern in Genf vom 10. September 2008. Diese Einsicht erlaubt eine tiefe demographische Erläuterung der Benutzerschicht. Die Kunden der Website sind sehr gut bis hoch ausgebildete Menschen mit überdurchschnittlichen Einkommen. Berufsstand ist offen, aber Schwerpunkt auf Ingenieure und Elektronikwissenschaften.

2.) Nähe zur Aktualität der Nachrichten und journalistischen Puls. Die Website hat von Anfang August 2008 eine Umfrage gestartet, welche Schmid's Handlungsfähigkeit in Frage stellt. Die Affäre Nef und der damit verbunden Führungswechsel im VBS auf oberster Linie hat eine Unruhe in der Bevölkerung ausgelöst. Dies wiederspiegelt der 4-beliebteste Nachrichteneintrag.

3.) Keine der Top-5 Nachrichten hat ein berndeutsches Wort im Titel. Dies bewog die Redaktion das Sendungsgefäss umzubenennen in Schweizer Nachrichten mit scharfen S.


Diese 3 Einsichten haben eine Konsequenz zur Weiterführung der Webseite. Fraglich bleibt, ob ein statistisches Tool bessere Einsichten in den Benutzerverkehr der Webseite geschaffen hätte.

Neugierig über Analytics und den damit erhobenen Daten? Mittels einem Google Konto kann jede/r den Analtic Service benutzen. Viele grosse Medienseiten tun dies, wie tagesanzeiger, blick, nzz und viele andere Webseiten und Portale. Kritisch wird es natürlich dann, wenn Aussenministerien (kürzlich auf österreichischem Aussenministerium mit .at Domain gesehen) und andere "glaubwürdige" Institutionen ein solchen Lapsus begehen und unkontrolliert sekündliche Benutzerdaten an wildfremde Datensammler rund um den Globus senden.

Für ein sicheres Web-Erlebnis kann jeder die fragliche Webseite mittels dem Öffnen des Quelltextes (Firefox: Strg+U) und einer Textsuches nach dem Stichwort "google" durchsuchen. Falls Stichwörter wie "google", "analytics" oder "urchin" auftauchen kann mit grosser Gewissheit davon ausgegangen werden, dass die fragliche Website einen Analytics Dienst benutzt. Ein Beispiel wie ein vollständiger Code im Quellcode aussieht ist untenstehend angebracht.

Viel Vergnügen beim Surfen.





--> Gesehen auf blick.ch


_uacct = "UA-1979862-1";
urchinTracker();


--> Gesehen auf tagesanzeiger.ch


!-- GOOGLE ANALYTICS --
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https:// ssl." : "http://www."); document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
if (typeof(_gat) == 'object') {
var pageTracker = _gat._getTracker("UA-431029-1");
pageTracker._setDomainName("tagesanzeiger.ch");
pageTracker._initData();
pageTracker._trackPageview();
}
!-- /GOOGLE ANALYTICS --

Montag, 1. September 2008

Newsletter abonnieren

Heute habe ich eine Bluewin E-Mail von einem "Kunden" erhalten. Darin steht: "bitte senden sie mir die aktalisierungen der zwangsversteigerungen in der schweiz.
besten dank! ". Auf die Meldung folgend, habe ich http://www.erreichbar.ch im Browser eingegeben um nach dem Rechten zu sehen. Alles funktionierte, keine Datenbankfehler und auch im Internet Explorer stand das Design auf 2 Füssen.

Beim Start der Seite ist im Blickpunkt die interaktive Karte, welche Links zu den Verwertungsseiten der Betreibungs- und Konkursämter der Schweiz enthält. Die Besucher sollten die Seite ebenso schnell verlassen können, wie sie diese angewählt haben. Zudem gibt es einen "Call to Action"; gleich nach dem Titel wird der Besucher dazu aufgefordert, seine E-Mail Adresse einzugeben um aktuelle Einträge als Newsletter (ein Service von FeedBurner) zu erhalten. Ab diesem Zeitpunkt wird der Besucher zu einem Kunde. Bei Konsum mehrerer Services der Seite wird aus einem Kunden ein loyaler Kunde.

Verschiedene Seiten haben unterschiedliche Handlungsanweisungen, wie z.B. :

Google = Suchen
Blogger = Schreiben
Youtube = Zeit vertreiben
Facebook = Profile ansehen
..
..
..
erreichbar = Newsletter abonnieren

Den Newsletter zu abonnieren sollte so einfach wie möglich sein, dem Kunden aber die Kontrolle über die Abbestellung des Newsletters automatisch (per Link), per E-Mail oder als geschriebener Brief ermöglichen. Die Seite erreichbar.ch benutzt den FeedBurner Service, welcher zum US-amerikanischen Unternehmen Google gehört. Es bietet sich auch die Möglichkeit einen Brief an erreichbar direkt zu senden.

Adresse:

erreichbar.ch
Postfach 627
3000 Bern 7

Dieser kundenfreundliche Dienst drängt sich auf, da das Unternehmen Feedburner seinen Sitz in Chicago USA hat.

Erreichbar steht für höchsten Benutzerkomfort und gibt die Kontrolle zurück zum Kunden.

Donnerstag, 21. August 2008

Zwangsversteigerungen in der Schweiz

Ring Ring. Der Wecker läutet. Wer hat nicht schon von der eigenen Immobilie geträumt?

Zuhauf bleibt dieser Traum unerfüllt, einerseits weil das nötige Geld für diese immense Investition fehlt und andererseits Sie sich davor scheuen, eine so immense Hypothek aufzunehmen, wie man es für einen Kauf eines Grundstücks in die Hand nehmen muss. Eine lange Liste von Beispielen von Leuten gibt es, welche aufgrund Immobilienbesitzes in eine Schuldenfalle getappt sind und deren Eigentum zwangsversteigert werden musste. Es ist tatsächlich so, dass die Zahl der Zwangsversteigerungverfahren Jahr für Jahr wächst. Das Leid der einen Personen ist jedoch die bescheidene Freude der anderen. So kommen nun die Menschen zum Zug, welche bisher noch nicht die Erfüllung ihres Traums von der Immobilie oder den eigenen vier Wänden im Grünen beim Fluss gewagt haben. Bekannt ist, dass erst eine Zwangsversteigerung die Chance eröffnet, eine Immobilie 30 bis 50 Prozent unter deren eigentlichen Wert zu erwerben.

Der Chance auf ein glückliches Schnäppchen stehen aber nicht gerade unbedeutende Risiken und Gefahren gegenüber: In manchen Fällen ist es nicht möglich die Immobilie von innen zu besichtigen. Der Bieter muss sich allein auf die Angaben des Gesamtgutachtens verlassen. Zudem hat der Auktionswinner keinerlei Anspruch auf Gewährleistungen.

Lassen Sie sich von dieser Hürde nicht verschrecken. Es gibt im Internet den kostenlosen Zwangsversteigerungskalender mit Steigerungsbedingungen auf erreichbar.ch. Wertvolle Gesamtgutachten können dabei helfen, die Chancen und Risiken im konkreten Fall genau einschätzen zu können.

Zum Schluss ein Tipp: Abonnieren Sie möglichst viele RSS-Kanäle und bestellen Sie zum Vergleich allwöchentlich Gesamtgutachten um sich ein Bild über die Lage auf dem Zwangversteigerungs-Markt zu machen.